Südpol in 4803km in Sicht!

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Wenn man denkt, es kann eigentlich gar nicht mehr schöner sein, setzt die Südinsel noch einen drauf. Die Südinsel, welche uns am Anfang nicht allzu sehr beeindruckt hat, fasziniert uns jetzt doch von Woche zu Woche mehr.
Mittlerweile sind wir am südlichsten Punkt der Südinsel angekommen. Doch der Tiefpunkt der Insel, ist ein absoluter Hochpunkt der Sehenswürdigkeiten. Es wird hier unten zwar von Tag zu Tag kälter, was uns spüren lässt, dass wir dem Südpol derzeit näher als dem Äquator sind, doch trotzdem ist diese Landschaft das Frösteln absolut wert.

Vor ein paar Tagen haben wir an der Straßenseite einen Tramper in unserem Alter eingesammelt und haben ihn zum Nugget Point mitgenommen. Das ist ein für Neuseeland ziemlich bekannter Leuchtturm, mit einem schönen Spaziergang. Das Wetter war leider nicht ganz so wie erhofft, aber wir hatten dennoch eine gute Zeit und konnten mit unserer neuen Bekanntschaft Reise Tipps für die Umgebung austauschen.

Inspiriert von unserer Bekanntschaft, sind wir an dem Tag noch zu einem 160 Mio. Jahre altem Wald gefahren. Durch einen Vulkanausbruch ist der Wald wie versteinert worden und so sind die Baumstämme und Wurzeln gut erhalten geblieben. Es war wirklich faszinierend zwischen den Fossilen umherzulaufen und sich das alles live anzuschauen.

Nie genug von den Natur Wundern, waren wir weiter südlich bei den Cathedral Caves. Das sind große Felsen, in welchen sich das Meer über Tausende von Jahren seine Wege gebahnt hat. Dadurch ist über die Zeit ein 150m langer Tunnel durch die Felsen entstanden, welchen man bei Ebbe besichtigen kann.

Außerdem waren wir am südlichsten Punkt der Insel: Der Slope Point. Jetzt kann es also nicht mehr kälter werden! Denn ab jetzt kann es nur noch weiter aufwärts Richtung warmen Norden gehen.

Was wir diese Woche für uns gelernt haben, ist, dass man nicht jeder Tourismus Attraktionen Aufmerksamkeit schenken muss. Wir sehen hier viel mehr, als wir uns beim Planen vornehmen und genießen es auch die Natur nur für uns zu haben und nicht von ganzen Touristen Reisebussen umgehen zu sein. So sind wir diese Woche, da es eines Touristen “Must Do” ist zum Slighting Point gefahren, nur um ein berühmtes Schild gemeinsam mit vielen Touristen zusammen anzuschauen. Im Nachhinein war der Umweg ganz schön sinnlos und wir konzentrieren uns lieber wieder auf die faszinierende Landschaft!

Bleibt beeindruckt und bis zum nächsten Mal!

One comment on “Südpol in 4803km in Sicht!”

  1. Werner und Larissa sagt:

    Hallo, ihr Lieben,
    ja, wir sind auf jeden Fall immer wieder aufs Neue beeindruckt von der Schönheit der Schöpfung.
    Super Handstand 😊 und schöne Pose. 😊
    Und das slighting Point-schildchen ist doch auch interessant. 😉

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