Vom Salzwasser ins Süßwasser

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Nach unseren ersten Campingtagen am Meer ging es nun weiter Richtung Lake Taupo. Auf dem Weg haben wir mein Geburtstagsgeschenk von Lorenz eingelöst und waren bei den Waitomo Caves. Dort haben wir in einer großen Höhle bei einer Führung, wie auch eine Bootsfahrt mitgemacht.

Das Besondere an dieser Höhle ist, dass sie voller Glühwürmchen nur so leuchtet. Um die Glühwürmchen zu schützen, durfte man leider keine Bilder machen, aber es war wirklich atemberaubend und die Decke der Höhle erinnerte uns stark an einen Sternenhimmel.

 

Der nächste Stop war dann auf einem riesigen Freedom Campingplatz direkt am See. Den geheimen Spot haben wir von einheimischen Campern bekommen und der Ausblick und die Ruhe dort waren wirkliche großartig.
Den Strand hatten wir Mal wieder größtenteils für uns alleine und es war schön Mal wieder zu schwimmen ohne von den Wellen nach 2 Sekunden umgeschmissen zu werden wie im Ozean hier.

Nach zwei Badetagen wollten wir eigentlich wieder weiter in die nächste Stadt, aber es standen noch ein paar Dinge wie Wassertank füllen, Abwassertank ablassen und einkaufen auf dem Plan. Deshalb hatten wir uns dazu entschieden noch eine Nacht beim See zu bleiben, dieses Mal jedoch an einem Recht populären und näherem Campingplatz.

Dort haben wir den für uns ersten anderen T3 Bus getroffen und konnten natürlich nicht anders, als die Leute anzusprechen. Das ältere Paar haben ihren T3 von Deutschland hier her rüber geschifft und wir hatten wirklich nette Gespräche und wurden von ihnen herzlich in die VW Bus Familie aufgenommen.

Nach dem Abendessen haben wir Uno gespielt und Süßigkeiten gesnackt, als plötzlich jemand hektisch an unserem Bus geklopft hat. Wir haben schnell gemerkt, dass die Stimmung auf dem Platz irgendwie ziemlich panisch geworden ist.

Schnell haben wir auch gemerkt warum: Die Wiese neben dem Campingplatz hatte begonnen zu brennen. Wie sich danach rausstellte, war mittags dort vermutlich ein Unfall gewesen, bei dem es gebrannt hatte und die Flammen haben sich durch die Wurzeln unter dem Boden durchgefressen. So konnte man das Feuer nicht sehen und dachte es sei behoben. Doch sobald es abends anfing windig zu werden, hatte sich das Feuer schnell entfacht. Zwei Helikopter löschten das Feuer, indem sie das Wasser vom See hin und her flogen und über dem Feuer abließen.
Alles musste Recht schnell passieren und so haben wir innerhalb von ein paar Sekunden unser Zeug gepackt und sind auf einen komplett überfüllten Campingplatz ganz in der Nähe gefahren.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg nach Napier. Auf dem Weg sind wir wieder an einem Waldbrand vorbeigefahren und es wurde auch vor zu starker Hitze gewarnt, da es schon lange nicht mehr richtig geregnet hat.

In Napier waren wir dann durch den Tipp von dem VW Paar vom Vortag auf einem Oldtimer Treffen der 30er Jahre. Dagegen sah unser Oldtimer schon ziemlich modern aus, denn die ganze Stadt trug auch passend dazu die Kleidung der damaligen Zeit und alles war auf alt gemacht.

 

Wir haben die letzten Tage trotz kurzer Panik und Planänderungen sehr genossen.

Bleibt entspannt, entfacht kein Feuer und bis zum nächsten Mal!

 

One comment on “Vom Salzwasser ins Süßwasser”

  1. Nelly Schmidt sagt:

    Na ihr zwei Lieben,

    es wird ja immer spannender bei euch.
    Zuerst einen Bus kaufen,aufpolieren,herrliche Strände und Aussichten (die Höhlen wären nicht so ganz meins,wegen Platzangst, aber bestimmt sehr interessant),Feuer, Abenteuer pur, usw.
    Und immer euer strahlendes Lächeln.
    Neuseeland wird mit jedem Bericht von euch interessanter und eine Reise wert.
    Euch alles Liebe und bis zum nächsten lehrreichen Bericht.

    Liebe Grüße,
    Nelly

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