Zu viert auf vier Rädern

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Eine Woche lang sind wir zu viert durch Neuseeland oder besser gesagt durch den Staat Wellington gereist.
Eine Woche lang haben wir alles geteilt, viel zusammen gesehen und man hat sich untereinander viel intensiver kennengelernt.
Eine Woche, die auf der einen Seite rasant schnell vorbei gegangen ist und sich auf der anderen Seite doch so lang angefühlt hat. Denn über Zeit entwickelt man auf so engem Raum einen richtigen Zusammenhalt und kann es im Nachhinein gar nicht begreifen, dass das alles in nur einer Woche passiert ist.

Wir haben gemeinsam Robben in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet, sind zu einem Leuchtturm hinaufgestiegen, haben einen Pfad aus Herr der Ringe bewandert, haben zusammen eine Sandburg gebaut und bei Sonnenuntergang am Strand gekocht.

Wenn man so viele schöne Sachen erlebt ist es wahrscheinlich normal, dass nicht immer alles reibungslos verläuft. So kam es, dass unsere Kühlwasser Leitung bei Neuseelands Straßen lose wurde und wir nicht mehr weiterfahren konnten. So standen wir also da, umgeben von nichts anderem als Felder und Bergen und abgeschnitten von jeglicher Art von Handyempfang. Es gab in der Nähe zwar ein paar Häuser, jedoch stellten sich diese als leere Ferienhäuser heraus. Während die Jungs also versuchten das Leck zu finden, machten Jacqueline und ich uns vergeblich auf den Weg Netz auf einem Berg in der Nähe zu finden.

Für solche Fälle haben wir zwar im Voraus eine gute Versicherung abgeschlossen, aber ohne Netz hat uns das leider nicht weit gebracht.
Irgendwann kamen zwei Mechaniker und wir waren glücklich über die potentielle Hilfe. Doch als sie erfuhren, dass wir nicht mit ihnen über den Verkauf unseres Busses verhandeln wollten, waren sie schnell wieder auf und davon. Dennoch waren sie unsere Rettung, als sie nach 1-2 Stunden doch wieder vorbeikamen und uns halfen das undichten Teil zu reparieren. So konnten wir nach knappen drei Stunden erleichtert wieder weiterfahren.

Außerdem waren wir ein paar Tage in der Hauptstadt von Neuseeland: Wellington. Wir hatten es uns zeitlich so eingeplant, dass wir übers Wochenende dort waren, um bei einer großen Parade dabei zu sein. Doch aufgrund des Terroranschlags am Vortag wurde die Parade abgesagt, was unserer Meinung nach richtig, aber dennoch sehr schade war.

Nachdem Jacqueline es über eine Woche mit uns Dreien im Bus überstanden hat, haben wir sie bei ihrem nächsten Ziel abgegeben. Für uns drei geht die Reise jetzt weiter Richtung Südinsel, von wo aus dann unser nächster Blogeintrag kommen wird.

Teilt gerne miteinander und bis zum nächsten Mal!

2 comments on “Zu viert auf vier Rädern”

  1. Ayhan sagt:

    Hi Jasi, hi Lorenz,

    richtig toller Blog mit super Bildern und gut geschriebenen Texten. Macht Spaß hier miterleben zu dürfen wie schön euer Abenteuer vorangeht… genau so wie Ihr euch es vorgestellt habt! 😉

    Viele Grüße

  2. Larissa sagt:

    Wunderschöne Fotos.

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