Am wandern & am wundern

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Die Südinsel ist im Vergleich zur Nordinsel viel mehr von hohen Bergen und steilen Hügeln gezeichnet. Es wäre daher eine Schande hier nicht ständig wandern zu gehen, immerhin ist das auch einer der Hauptgründe weswegen wir hier sind.
Wir waren die letzte Woche an 3-4 verschiedenen Seen spazieren und haben die schönen Waldwege und die Aussicht auf die Seen sehr genossen.

Doch spazieren allein hat uns nicht gereicht, wir wollten hoch hinaus und haben uns so zwei etwas größere Wanderungen vorgenommen gehabt.
Bei der Halbtages Wanderung vom Key Summit Track ging es steil aufwärts und wir wurden mit einem schönen Ausblick über das Tal belohnt.

Zwei Tage später haben wir uns an die 7 Stunden lange “Roys Peak” Wanderung gewagt. Im Vergleich zu dieser Wanderung, war die vorherige Halbtageswanderung gar nicht mehr so steil und auch nur halb so anstrengend. Über 1100m Höhenunterschied haben wir in den ersten 2 Stunden zurückgelegt, doch der Ausblick über das Fiord war die Anstrengung wert. Doch so schön friedlich wie es auf den Bildern aussah, war es leider in Wahrheit nicht immer. Wir standen über eine halbe Stunde in einer Schlange von Touristen an, um an der “perfekten Stelle” ein schönes Foto schießen zu können.

Zwischen einigen anstrengenden Wanderungen haben wir uns eine 3 Stunden lange Schiffsfahrt durchs Milford Sound gegönnt. Wir sind ganz nah an Wasserfällen vorbeigefahren und haben sogar Delfine um uns herumschwimmen sehen.

Anschließend sind wir in eine Art “U-Boot Floos” umgestiegen und konnten auf -10metern Unterwasser die Meerestiere beobachten.

Nach so viel Bewegung haben wir gedacht, dass wir uns jetzt den besten Burger der Welt verdient haben. Der Ferg Burger in Queenstown wurde nämlich laut einigen Auszeichnungen als der weltbeste Bürger gekürt. Wir müssen sagen, obwohl wir uns nur den simpelsten Bürger rausgesucht hatten, hat er wirklich sehr sehr lecker geschmeckt, doch wir sind uns nicht ganz sicher, ob er wirklich der beste Burger war den wir jemals gegessen hatten.
Doch nicht nur der Burger, sondern auch die Stadt Queenstown war wirklich beeindruckend, wenn auch sehr touristisch.

Wenn wir schon in Neuseeland sind, mussten natürlich auch wir so touristisch sein und ein Bild von dem typischen “Wanaka Tree” machen. Doch jetzt entfliehen wir allmählich den ganzen Tourismus Attraktionen wieder und es geht für uns immer weiter Richtung Nordinsel.

 

 

Gestern haben wir zufällig mitbekommen, dass wir vor 2 Wochen eine Zeitverschiebung hatten und jetzt nur noch 10 Stunden Unterschied zu Deutschland haben. Das wir das erst jetzt durch meinen aufmerksamen Papa mitbekommen haben, zeigt wie viel Freiheiten wir hier genießen können. Doch was wir immer mehr merken ist, dass es ganz schön Herbst wird, was sich für uns Europäer ganz schön komisch anfühlt im April.

Bleibt sportlich und bis zum nächsten Mal!

2 comments on “Am wandern & am wundern”

  1. Nelly Schmidt sagt:

    Hallo ihr Lieben ☺🙂
    Es ist faszinierend zu beobachten, dass ihr die letzten Monate an Wetter mitgemacht habt und das in einem Land. Vor einem Monat Badesachen und jetzt Mützen.
    Die Seen, die Berge sind einfach ein Traum.
    Der Baum im Wasser ist so ein schönes Bild weil die Wasseroberfläche eine besondere Farbe hat.
    Habt ihr Ähren gesammelt fürs Stockbrot?
    Haben eure Schuhe noch Profil?
    Bleibt gesund und bis zum nächsten mal.
    Gruß Nelly

    1. Lorenz Uhl sagt:

      Hallo Nelly,
      Vielen Dank dir für deine liebe Nachricht.
      Wir hattenn zwar schonn einige Lagerfeuer, jedoch leider noch keinn Stockbrot aber das ist aufjedenfall eine gute Idee.
      Unsere Schuhe leben noch und uns geht es auch gut.
      Liebe Grüße aus der Ferne vonn uns beiden

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